Pflegeroboter im Einsatz im Altersheim.

Von De Toren NL, Loeki Bruinink aus dem holländischen übersetzt.




Von De Toren NL, Loeki Bruinink aus dem holländischen übersetzt mit Deepl.com.


Er ist weniger als 30 cm gross und aus Plastik, aber oh was für ein Spass ist dieser Roboter! Vor zwei Wochen schlenderte Maatje (bei uns heisst er BUDDY) munter in das Pflegeheim De Wielewaal in den Niederlanden. Dort eroberte er schnell die Herzen der Bewohner und Mitarbeiter. Mit seiner mechanischen Stimme, den sprechenden Augen und dem ansteckenden Kung-Fu Tanz sorgt er für Kontakt und Entspannung. Der kleine Roboter wird für zwei Monate bleiben.


"Wie süss ich dich finde, wie hübsch du bist!" Ein Bewohner von De Wielewaal spricht liebevoll mit Maatje. Mühelos wickelt der Pflegeroboter Bewohner und Pflegepersonal um den Finger. Obwohl er keine Finger hat. Er hat jedoch Augen, in denen manchmal buchstäblich Herzen erscheinen, ein lauschendes Ohr und eine wohlwollende Antwort. "Ich finde Sie auch süss", sagt er zu der Frau. Sie scheint überrascht zu sein. "Ich bin nicht so süss, oder?"


Maatje wohnt seit kurzem in De Wielewaal. Seinen Auftritt hatte er an der Hand von Marie Jeanne Wolfs. Als Beraterin in der wahrnehmungsorientierten Pflege darf sie sich mit ihm ausprobieren, in einem Pilotprojekt von BrabantZorg.


Für Wolfs ist Maatje ein willkommener Gast. "Er zieht sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Sie beginnen automatisch mit ihm zu sprechen. Das funktioniert auch gut bei Menschen mit Demenz. Die Kommunikation von Mensch zu Mensch ist für sie oft kompliziert. Mit Maatje zu sprechen ist einfacher. Denn bei ihm gibt es nichts dazwischen: keine Emotion in der Sprache, keine Körpersprache. Es ist weniger zu verarbeiten."


Maatje kann viel mehr als nur reden, das beweist Wolfs. Er legt sich hin, steht wieder auf, macht Übungen und macht sogar einen Kung-Fu Tanz. Dank eines Updates kann er auch Lieder vortragen. Seine erstaunlich geschmeidigen Bewegungen sind ansteckend. "Neulich hat ein Bewohner, der an Parkinson erkrankt ist, Maatje gespiegelt und seine Bewegungen nachgeahmt. Danach wollte der Mann alles über die Technik hinter dem Roboter wissen."


Wolfs bedient Maatje mit einem Tablet oder Smartphone. Ihre Befehle laufen über Wifi, 4G und den Computer des Lieferanten. Auf diese Weise bringt sie den Pflegeroboter dazu, Dinge zu sagen und zu tun. Sie experimentiert viel. "Buddy" ist programmierbar. Wenn Menschen nachts unruhig sind und anfangen zu rufen, können Sie ihn auf eine beruhigende Weise antworten lassen. Um es klar zu sagen: Maatje ersetzt keine Menschen. Er ist eine Bereicherung."


Etwas Menschliches

Nach drei Stunden Betrieb muss der Roboter an das Ladegerät angeschlossen werden. "Wir testen diese zwei Monate, um zu sehen, was er für die Bewohner tun kann. Wie Betreuer und Hostessen und Hosts Maatje für Gruppenaktivitäten und zur Kontaktaufnahme einsetzen können. Dann geht es zurück an den Lieferanten. Sie können unsere Erkenntnisse für Verbesserungen nutzen."


"Maatje hat etwas Menschliches. Er ist nicht real, es gibt keine Seele in ihm, oder?", fragte kürzlich ein Anwohner. Dennoch begann sie fröhlich mit ihm zu reden. Er nimmt Ängste weg. Und einen Sinn für Humor hat er auch. Er furzt sogar. "Dieser Furz ist sogar lauter als meiner", rief eine 90-jährige Frau kürzlich erstaunt aus. Alle mussten lachen!


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